Go West: Trailer zu “Red Dead Redemption”

// 9. Mai 2009 // Previews

111Verdammt! Der GTA-Western “Red Dead Redemption” von Rockstar erscheint erst im Herbst! Bis dahin ist es ein verflucht langer Weg. Nur einen lausigen Trailer geben uns diese Koyoten! Pföh! Und jetzt, Du Sohn einer räudigen Hündin, will ich deine Hände sehen! Langsaaam! Ganz laangsaaam! Nimm die Finger vom Colt – und an die Maus! NICHT DIE RECHTE TASTE! DIE LINKE! Aber immer schöön langsam. Und jetzt: KLICKE!

Ja, so ist es gut! Der Wilde Westen ist bis heute in Computer- und Videospielen nur eine Randerscheinung geblieben. Dabei gab es in den letzten Jahren mit “Call of Juarez”, “Gun” und dem “Redemption”-Vorgänger “Red Dead Revolver” von 2004 vielversprechende Ansätze. Rockstar hat lange auf ein Sequel hingearbeitet und Anfang Februar 2009 schließlich das auf der RAGE-Engine von “GTA IV” basierende Western-Epos “Red Dead Redemption“   aus dem Sack gelassen. Wenn alles gut geht, können wir im Herbst aufs Pferd steigen. Und der folgende Trailer gibt uns schon mal die Zügel in die Hand.

Von der Story ist noch nicht viel bekannt. Der frühere Outlaw John Marston ist der Nico Bellic der Prärie. War das erste Spiel der Reihe noch ein gradliniger Shooter, setzt Rockstar jetzt auf eine offene Spielwelt wie im erfolgreichen Großstadt-Vorbild. Die Handlung spielt Anfang des 20. Jahrhunderts und richtet sich atmosphärisch – dem Video nach zu urteilen – stark an den Italo-Western von Sergio Leone aus.

Ich freue mich besonders auf das hoffentlich beste Reit-Erlebnis seit “Abenteuer auf dem Reiterhof” “Shadow of the Colossus”, das mit Argo das wohl eindrucksvollste Pferd der Spielegeschichte aufzuweisen hat. In “Call of Juarez” etwa waren die langen Reit-Passagen doch noch sehr hüftsteif. Und auch wenn die Pferde in dem Debut-Trailer noch keinen Ingame-Szenen entspringen, machen sie schon mal einen ausgesprochen guten Eindruck.

Um die Wartezeit bis zum Herbst zu überbrücken, dürfen Möchtegern-Cowboys schon mal in Ubisofts “Bound in Blood” in den Sattel steigen. Mir hat schon “Call of Juarez” seinerzeit trotz einiger technischer Mängel verdammt viel Spaß bereitet. Und ich will verflucht sein, wenn das Prequel, samt Bürgerkrieg und Azteken-Schatz, spielerisch nicht mit dem Vorgänger mithalten kann. Wer den Story-Trailer verpasst hat, hier:

I’m a poor, lonesome Cowboy and a long, long way from home

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