Liebesgrüße aus Pixelland

// 10. Juli 2008 // Allgemeines

No one lives foreverIm neuen Konsolen-Knaller “Das Bourne-Komplott” lässt Ex-Agent Jason Bourne vor allem seine Fäuste sprechen. Doch Agenten- und Spion-Spiele sind nicht immer dumpfe Prügel-Orgien. Schleichfertigkeiten und Humor sind häufig ebenfalls gefragt. Wir stellen Euch einige der bekanntesten Agenten-Games der letzten Jahre vor.

Zur Jahrtausendwende brachte Fox Interactive den Titel “No One Lives Forever: The Operative” (NOFL) heraus. Ex-Einbrecherin Cate Archer findet in den Swinging Sixties ihren Weg zum britischen Geheimdienst. Als Meisterspionin bekommt sie es mit der Terrororganisation H.A.R.M. zu tun, die einen teuflischen Plan ausgeheckt hat. Vielleicht lässt sich das humorvolle Spiel am besten als Mix aus “Austin Powers” und “James Bond” beschreiben. 2002 folgte die Fortsetzung “A Spy In H.A.R.M.’s Way”, von der wir Euch den Trailer zeigen:

Von der offiziellen Bond-Lizenz gab es mehrere Computerspiel-Adaptionen. Eine von ihnen, “Nightfire”, erschien 2002. Leider hatte kurz zuvor Cate Archer in NOFL 2< neue Agenten-Maßstäbe gesetzt. Die erreichte das altbackene “NightFire” bei weitem nicht – dazu fehlte ihm schlichtweg die nötige Selbstironie:

Das hoch gelobte “Deus Ex” (2000) kombinierte die Action eines Ego-Shooters mit Rollenspiel- und Adventure-Elementen. In einer düsteren Zukunft kämpft der Spieler als Agent gegen eine verschwörerische Untergrundorganisation. Er hat dabei große Handlungsfreiheit. Jede Aktion wirkt sich auf den weiteren Spielverlauf aus: So kann zum Beispiel die Tötung eines Gegners mögliche Verbündete verprellen. 2003 erschien der Nachfolger “Deus Ex – Invisible War”. Hier der Trailer:

Die Reihe “Tom Clancy’s Splinter Cell” gibt es seit 2002. Geheimagent Sam Fisher ist für die “National Security Agency” (NSA) weltweit unterwegs. Im Kampf gegen den Terrorismus kann sich der gute Sam weitgehend auf seine Tarn-, Schleich- und Überrumpelungstaktiken verlassen. Nach den Sequels “Pandora Tomorrow” und “Chaos Theory” erschien 2006 “Double Agent”, dessen Trailer Ihr hier sehen könnt. Fisher-Fans dürfen sich freuen: Für den Herbst 2008 ist das Sequel “Conviction” angekündigt.

“Evil Genius” (2004) nimmt innerhalb der Agenten-Games eine Sonderstellung ein. Man spielt nicht etwa einen schnittigen Spion, sondern einen bösen Widersacher im Stile von Blofeld oder Dr. No. Von einer unterirdischen Basis aus schmiedet der Spieler seine sinistren Pläne, bildet Schergen aus und tut auch sonst alles, um den braven Agenten das Leben schwer zu machen. Der Trailer zeigt einige dieser Bösartigkeiten:

“The Agency” schließlich bringt einen neuen interessanten Dreh in das Agentenspiel-Genre: Es schlägt die Brücke zwischen Shooter-Action und Massively-Multiplayer. Die Steuerung erinnert an ein herkömmliches Ballerspiel, während das Skill-System ähnlich wie bei “EVE Online” aufgebaut ist. Der Spieler schlüpft wahlweise in die Rolle eines Spions oder Söldners, um dann weltweit Aufträge anzunehmen. Er kann aber auch selbst als Auftraggeber fungieren. “The Agency” soll Ende 2008 erscheinen – hier schon mal der Trailer:

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